Negative Glaubenssätze auflösen – Teil 2

Im letzten Artikel „Auf Erfolg programmieren“ ging es darum, wie man mit Hilfe von binauralen Beats effektiv im Unterbewusstsein arbeiten und somit auch Glaubenssätze beeinflussen kann.

Meiner Meinung nach ist es aber ebenso wichtig, sich auch bewusst mit seinen negativen Glaubenssätzen auseinanderzusetzen, bzw. diesen auf die Schliche zu kommen. Das ist gar nicht so einfach, da diese oft sehr versteckt und eben nur unbewusst vorhanden sind… Wie macht man das also?

Negative Glaubenssätze und Gefühle aufdecken

Es ist sehr hilfreich, einmal bewusst durch den Tag zu gehen und genau zu beobachten, was man den ganzen Tag so denkt und fühlt. Am besten sollte man das auch aufschreiben. Als nächsten Schritt überlegt man dann, was der Auslöser für diesen Gedanken oder dieses Gefühl war und schreibt das ebenfalls auf. Oft wird es so sein, dass eine Aussage oder Handlung von irgendeiner anderen Person der Auslöser war. Oder ein anderes Beispiel: Du bist auf der Arbeit und dir fällt auf, dass du die ganze Zeit bestrebt bist, nach außen hin möglichst normal zu wirken und nicht negativ aufzufallen. Dass die Kollegen bloß nichts Schlechtes über dich denken. Der Glaubenssatz wäre also so etwas wie: „Ich bin unnormal und alle denken schlecht über mich“ oder „Alle denken, dass ich komisch bin“ oder „Ich bin komisch/anders als alle anderen“.

Wenn du dann Zuhause mal einen ruhigen Moment für dich hast, fühle mal in dich hinein. Lass das Gefühl einfach mal da sein und akzeptiere es so wie es ist. Überlege dann mal, warum du dich so fühlst. Meistens findest du die Ursachen in deiner Vergangenheit, oft schon in deiner Kindheit. Und dann wirst du auch feststellen, dass es aufrgund deiner Erfahrung in der Vergangenheit völlig in Ordnung und verständlich ist, dass du dich in solch einer Situation so fühlst. Du bist ok und wertvoll – so, wie du bist! Das ist ein sehr wichtiger Schritt zur Selbstliebe. Danach kannst du dann auch mal logisch überlegen, ob der Glaubenssatz überhaupt so stimmt. Oder was du konkret tun kannst, um dich besser zu fühlen. Oder zu dem Beispiel: Ist es denn so tragisch, anders zu sein? Ist das nicht eher etwas Schönes und Besonderes? Und was bedeutet überhaupt anders – sind wir nicht alle individuell?

Handlungen schaffen neue Glaubenssätze

Ein anderer wichtiger Punkt ist, dass nur durch konkrete Taten Veränderung eintritt. Wenn du also z. B. glaubst, du seist nichts wert und kriegst nie etwas gebacken, dann überzeuge dich vom Gegenteil. Setze dir kleine Ziele und sei stolz auf dich, wenn du diese erreichst! Lerne eine Fremdsprache, bilde dich beruflich weiter, erlange Zertifikate, sportliche Erfolge,… ganz egal – Hauptsache du merkst dadurch, dass du sehr wohl etwas schaffen kannst. Kreiere dir auch bewusst neue, positive Gewohnheiten im Alltag. Fange dabei klein an, denn wenn sich übernimmt, ist die Wahrscheinlichkeit durchzuhalten sehr viel geringer. Und überleg auch mal ganz ehrlich: Hast du in deinem Leben wirklich noch nichts erreicht? Ich bin mir ganz sicher, du findest viele Dinge, auf die du stolz sein kannst!

Die Bedeutung für Network Marketing

Warum ist es nun wichtig für das Network Marketing bzw. für dein Business und deinen Erfolg allgemein, dich mit deinen negativen Glaubenssätzen auseinanderzusetzen? Ganz einfach: Diese können dich blockieren und verhindern, dass du erfolgreich bist! Ob es nun Geldblockaden sind oder der Glaube, dass du es nicht schaffen kannst. Es ist wichtig, das aufzulösen!

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